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Veggie Leberwurst


Leberwurst - hach. Ich liebe sie! So richtig herzhaft auf dem Butterbrot, am Liebsten mit Butter drunter und Senf drauf. Es gibt wenig was mich so aus einem Tief holt wie Leberwurst.
Vor ein paar Monaten habe ich schon mal Leberwurst gemacht, allerdings ganz traditionell aus Fleisch. Das Ergebnis war gut, aber noch lang nicht das, was ich mir gewünscht hatte. 

Fast forward zu dem Zeitpunkt, an welchem ich 1. Clemens Tönnies ins Regal pinkeln will, 2. etwas mehr vegan sein will weil es gesund und sinnvoll ist, 3. weil ich gerne Dinge ausprobiere und 4. weil wir ja gerade eine Testreihe mit pikanten Brotaufstrichen machen.

Hier schmeckt es mir sogar besser als mit Fleisch (zu meiner Verwirrung, um ehrlich zu sein!). Mini-Me urteilte: "Die beste Leberwurst, die ich je gegessen habe!" und mein Gatte? Der ertappte mich trotzdem fast sofort 😇. 

Das ist aber nicht schlimm, eines Tages kriege ich ihn schon...




Nun aber auf zum Rezept:

125g Kidneybohnen (entweder selbst gekocht oder aus der Dose)
90g Räuchertofu
1/2 Zwiebel
Etwas margarine 
1/2 TL Salz (oder mehr - je nach Geschmack)
Pfeffer
etwas Rauchkondensat (1-2 Tropfen, wenn man hat - wenn nicht, dann nicht.)
1 EL Majoran 
1 EL Schnittlauch
1TL Öl

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Zwiebel fein würfeln und anbraten. 
Wer einen hat, verfrachtet den Rest in einen Food Processor bis es eine glatte Masse ist. 
Ich habe einen Pürierstab von Neunzehnhundert Knäckebrot, damit dauerte das ein bisschen länger und hat etwas von halb grober Leberwurst aber die Füchse unter euch, die es gerne etwas gröber haben, können einen Teil vom Tofu auch nur fein hacken und darunter rühren. Die Zwiebel würde ich nicht mit pürieren. 
Wenn es zu "trocken" bleibt, kann ein Löffel vom Kochwasser der Bohnen noch dazu wandern.
 
Und das war es auch schon. 

Ein Tipp: Ich habe von meinem Tofu und Kidneybohnen erst mal nur die Hälfte genommen, für den Fall dass es nur mir schmeckt. Tagelang am gleichen Aufstrich rumlutschen finde ich nicht so toll.
Den Rest habe ich gemeinsam in einem Marmeladenglas eingefroren. Für die nächste frische Ladung muss ich es nur auftauen und pürieren.

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