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Reissalat mit veganer Mozzarella



Wenn man sich mit seinen Leuten zum Grillen trifft, ist es fast so als sei die ganze Pandemie irgendwo, aber nicht bei uns. Die Zahlen sinken, wir bleiben jedoch weiter vorsichtig und verabreden uns eher weniger irgendwo drinnen mit Leuten. Better safe than sorry. Aber Grillen geht, wenn man nicht unbedingt einander auf dem Schoß sitzt und von der gleichen Gabel futtert. 

Da wir eine Freundin haben, die keine Milchprodukte verträgt, habe ich mich entschieden, eine vegane Mozzarella für unseren Salat zu machen. Das ist sehr schnell erledigt und geschmacklich ist es kein Unterschied. Zumindest der Testesser sagte beim Probieren nur: "Das ist Mozzarella.", als ich sagte: "Jap, aber vegan.", kam nur "Krass, schmeckt wie aus Milch."

Natürlich kann man den Salat auch mit stinknormaler "Mozze" machen. 
Außerdem stelle ich mir getrocknete Tomaten in Öl darin sehr lecker vor. Oder mit kleinen, kräftigen, frischen Tomaten die im Mund einfach explodieren wie kleine Geschmacksbomben.



Also fangen wir doch direkt mal mit der Mozzarella an:


100g Cashewkerne
400ml Wasser
4 EL Flohsamenschalen (die Drogerie führt das)
1 EL Hefeflocken
2 EL Zitronensaft
1-2TL Basilikum
1/2 TL Salz

Die Kerne über Nacht in Wasser einlegen. Etwa 2 Stunden vor der Herstellung der Mozzarella die Flohsamenschalen in Wasser einrühren (ich nehme etwas mehr Flohsamenschalen als sonst angegeben weil der Käse seine Form im Salat ja halten soll) und quellen lassen. 

Wenn diese Zeit vorbei ist, werden die Cashews abgegossen und mit allem anderen in den Mixer gegeben. Ziemlich sofort kann man beobachten, wie die käsige Konsistenz zustande kommt.

Danach gibt man die Masse einfach in eine Schüssel/Form und stellt sie einige Stunden in den Kühlschrank. Danach ist sie recht formstabil und schnittfest, aber keine Garantie für nix... 😉



Und nun zum Salat:

125g Rucola
300g Reis
ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
150g Mozzarella
Essig, weiß
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chillipulver, Knoblauchgranulat

Den Reis nach Anleitung kochen und den Rucola putzen. 

Wenn der Reis fertig ist, einfach in eine flache Schüssel geben und bei gelegentlichem Umrühren/Falten (Silikonspatel!) abkühlen lassen. Der Rucola soll ja knackig bleiben und nicht so ein labbriges Business, also echt komplett erkaltet erst weiter verarbeiten!
Die Oliven kleinschneiden, den Käse auch. 

Aus Essig, Öl und den Gewürzen eine Soße machen, dann alles in eine Schüssel schmeißen und vorsichtig vermischen, damit es nachher kein Mozzarella-Massaker gibt und alles ein klumpiger Haufen wird.

Eine Stunde in den Kühlschrank stellen und kurz vor dem Servieren noch einmal ganz vorsichtig umschichten, damit das Dressing auch überall "dresst". 





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