Salat ist ja immer so eine Sache. Die einen lieben ihn und die andern können nicht so richtig etwas damit anfangen. Geht mir ähnlich, weil ich Blattsalate nur recht übersichtlich lecker finde (Ausnahmen sind Rucola und Rapunzeln). Aber man sollte als Eltern ja irgendwie ein Beispiel sein. Plus: auf diese Art finde ich Salat sehr lecker!
Mit Eiern und Käse schmeckt aber nu auch fast alles, wir leugnen es ja nicht.
Der "Teig" für die Rolle ist so ein Grundrezept, welches ich so oder so ähnlich auch für Low Carb - Flammkuchen, Pizza und anderes benutze. Daher ist das hier mein "To go" für alle Gelegenheiten.
Man kann eigentlich alles benutzen, was man an Salaten mag, aber falls es jemandem an Inspiration fehlt, hier ist meine Mische. Man bekommt 4 Personen damit satt. Oder drei, die sehr viel essen können. Das Einzige, was kalorientechnisch ins Gewicht fällt ist der Teig. Aber man wird pappsatt über Stunden. Für die Lunchbox ist dieses Gericht auch geeignet, aber entweder rollt man sich das erst vor dem Verzehr oder man nimmt etwas weniger Salat, weil unsere Rolle sehr prall gefüllt war. Man kann natürlich noch Käse mit hineinfüllen oder Schinken - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
300g Magerquark
250g geriebenen Käse
3 Eier
Prise Salz
Prise Muskat
etwas getrocknete Petersilie
einen kleinen Romanasalat
einen halben Kopf Lollo Rosso
eine Fleischtomate
4 Radieschen
einen Becher Tsatsiki (laut Google schreibt man das so - okay, I did that wrong for years!)
Zunächst den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, ein Backblech mit einem Backpapier oder einer Dauerbackmatte auslegen (bei Broten traue ich den Dauerbackmatten nicht wegen der hohen Temperaturen, aber wer etwas Müll sparen will ist mit so einem Teil bei Temperaturen bis 220°C gut beraten).
Quark, Käse, Ei, Käuter und Gewürze mischen bis sich eine gut durchgemischte Masse ergibt. Diese dann auf das Blech geben und mit einem Spatel verteilen, sodass der Teig überall gleich dick ist. Sonst hat man am Ende verbrannte Ränder und in der Mitte noch halbrohe Käse-Eiermatsche.
Ab in den Ofen und 10-15 Minuten backen. Wenn sich Blasen ausbeulen, mit einem spitzen Messer einstechen, dann wird es gleichmäßiger gar.
Sobald es durch ist, aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech einfach etwas abkühlen lassen.
In dieser Zeit kann man schon mal den Salat schnippeln, die Tomaten zerschneiden, die Kerne entfernen und die Radieschen fein würfeln.
Wenn der "Fladen" etwas kühler ist (ganz kalt muss er nicht zwingend sein, ich finde eine gewisse Handwärme sogar etwas einfacher zum Einrollen) kommt das Tsatsiki zum Zuge. Hier kann man das Gekaufte nehmen oder ein selbst gemachtes. Für unseren Fladen habe ich ca. 4 volle Esslöffel benötigt, aber jeder sollte da seiner Neigung nachgehen. Never enough garlic!
Das Tsatsiki kommt auf den Fladen, gut verteilen - es gibt nämlich kein Dressing für den Salat - und den fertigen Salat, Tomate und Radieschen darüber.
Jetzt wird gerollt ..."they see me rollin'...."... und zwar sehr vorsichtig. Der Teig ist nicht so ganz reißfest. Etwa so wie Biskuit. Danach kann man (natürlich ausschließlich zu dekorativen Zwecken!!!) noch etwas Tsatsiki darüber geben und es einfach nur noch genießen.
Das ist hier immer ein Hit, bei Mann und Mini-Me. Und natürlich esse ich das auch sehr gern.
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