Räucherlachs ist so etwas Herrliches, wa? Er ist fettig, vollmundig, salzig, tröstlich... so richtig umami wie es im Buche steht.
Aber wer lieber keine Tiere essen möchte oder kann sollte auch nicht auf das Erlebnis verzichten müssen. Gerade in diesem Salat kommt der Geschmack irgendwie einer Umarmung gleich. Ob das an der Rauchnote liegt, die uns irgendwie immer an Ursprünglichkeit erinnert?
Ich weiß es nicht, aber wie auch immer, es folgt das Rezept.
500g Kartoffeln (mehligkochend ist hier eine gute Wahl, dann wird es etwas "reicher" im Mundgefühl)
2 Möhren
1 EL neutrales Öl
1 TL Rauchkondensat (liquid smoke)
1 EL Honig
2 EL Olivenöl
2 EL weißer Essig
1 TL Knoblauchgranulat
1 EL getrocknete Zwiebeln
2 EL Schnittlauch
1 EL Petersilie
Salz, Pfeffer
Die Möhren schälen und in dünne Streifen schneiden (auf der Mandoline mit einer etwas dickeren Einstellung geht das sehr sehr gut). Die Streifen werden dann gedämpft, bis sie ganz knapp gar sind.
Aus dem neutralen Öl, dem Rauchkondensat, Honig, Salz und Pfeffer eine Marinade zusammenrühren und die noch warmen Möhren darin einlegen. Am besten eine Nacht im Kühlschrank lagern.
Die Kartoffeln schälen und in Scheiben geschnitten garen. Abschütten und etwas abkühlen lassen.
Die Kartoffeln schälen und in Scheiben geschnitten garen. Abschütten und etwas abkühlen lassen.
Aus den restlichen Zutaten eine Salatsoße rühren und erst ganz zum Schluss alles vermischen. So bleiben die Geschmacksträger Kartoffel und "Räucherlachs" noch ein bisschen getrennt. Sonst könnte die Rauchnote auf den ganzen Salat übergehen und dann hat man ihn - den Salat.
Lauwarm schmeckt er auch hervorragend.

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