Der Sommer ist unweigerlich da. Gestern hatten wir in unserem Dachgeschoss 34°C und ich habe mich kaputt geschwitzt, während ich die Hausarbeit erledigte. Gegen 17 Uhr kühlte es immerhin auf etwa 30 Grad ab und die Nacht war, bis auf lärmende Nachbarn, erträglich. Ich kann dem Sommer aber durchaus auch Schönes abgewinnen: ein Kind, was pottendreckig aber glücklich ist und abends sehr gut schläft. Wäsche, die so schnell trocknet dass man den Trockner einfach wochenlang nicht benutzen muss. Teig, der optimal gärt. Eiskaffee (ganz wichtig!). Grillen (bei Freunden, wir haben weder Garten noch Balkon).
Im Sommer hat niemand Lust, so richtig warm zu essen. Salate sind da die eine Option, aber es gibt auch noch "Sommersuppen". Obwohl diese auch warm beim Probieren sehr gut geschmeckt hat - kalt mag ich es doch immer noch am liebsten, wenn ich schwitze.
3 große Schlangengurken
2 Eiswürfel oder 2 TL Gemüsepaste
Kräuter nach Wahl (Dill, Schnittlauch, Petersilie...)
Salz, Pfeffer
etwas Fett
einen Becher Sahne
Wasser
Die Gurken sollte man schälen, wenn es keine Bio-Gurken sind. Ansonsten nur waschen, Enden kappen, halbieren und die Hälften auch nochmal in der Mitte längs aufschneiden.
Mit einem Teelöffel die Kerne auskratzen und diese in einen Mixer geben. Die Gurken dann kleinschneiden und mit etwas Fett in einem Topf anschwitzen. Die Kerne im Mixer mit der Gemüsepaste zerkleinern.
Wenn die Gurkenstücke anfangen etwas Farbe anzunehmen kommt dann der Inhalt vom Mixer und das Wasser hinzu, sodass die Gurken knapp bedeckt sind. Den Herd auf mittlere Stufe schalten und alles so lange köcheln lassen bis die Gurken gekocht sind. Dann kann alles mit dem Pürierstab zerkleinert werden. Natürlich könnte man die Kräuter schon vorher hinzugeben, aber ich mache es lieber so herum.
Wer die Kräuter also noch nicht vor dem Pürieren zugegeben hat, tut es danach.
Man lässt die Suppe anschließend etwas abkühlen, bevor man die Sahne hinzugibt. Erst danach rückt man seiner Suppe mit dem Feinschliff durch Pfeffer und Salz zuleibe.
Und dann? Lässt man sie komplett abkühlen und stellt sie am Besten in den Kühlschrank.
Sehr erfrischend zur Mittagspause. Durch die Sahne aber doch recht sättigend.
Als kleine sommerliche Vorspeise oder für zu bekochende Veganer geht's aber natürlich auch ohne Sahne (oder mit Pflanzensahne, Cashewmus…).

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