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Es werden Posts vom Juni, 2020 angezeigt.

Veganes Burrito-Pilzhack mit Cashew-Frischkäse

Im Zuge der öffentlichen Berichterstattungen über Zustände in einigen fleischverarbeitenden Betrieben in Deutschland haben sich viele gefragt: "Wie geht eigentlich ein bisschen mehr vegan?" . Und diese Frage ist ja durchaus berechtigt, sind wir doch alle in dem Glauben erzogen worden Fleisch ist ausschließlich gesund und gut und wichtig. Mein Mann sagt oft, früher habe es bei ihnen zuhause täglich Fleisch gegeben. Mittlerweile ist das aber nicht mehr so.  Meine Mutter galt mit Grünkernbratlingen als Öko, und so uncool ich das früher auch fand - eigentlich ist das genau richtig so gewesen und auch wir verzichten knapp 5 Tage in der Woche auf Fleisch. Mini-Me isst unter der Woche im Kindergarten. Dort gab es auch fast täglich Fleisch und das stieß mir sauer auf. Bevor ich aber etwas sagte wurde zum Glück der Caterer gewechselt und so kommt Mini jetzt oft in den Genuss von vegetarischem Essen wie Chili sin Carne, Veggie-Schnitzeln und Gemüseauflauf. Ich stehe nicht wirklich auf...

Quiche mit Garnelen

Sonntags kann man sich immer so wunderbar zum Brunch (aka FrEssen) treffen. Einmal monatlich machen wir das hier. "Soll ich was mitbringen?", fragt man nun immer, ist ja auch einfach höflich. Quiche ist ein beliebtes Brunch-Gericht, passt aber zu jedem kalten Buffet und ist erfahrungsgemäß auf Partys noch vor den Salaten weg.  Diese Quiche ist sehr lecker und auch wirklich nicht kompliziert. Eine Springform/Tarteform sollte vorhanden sein, ebenso wie ein Tassenmaß wenn man, wie ich, zu faul ist umzurechnen. Gerade die Mischung in der Füllung macht die Quiche sehr vollmundig, ein Salat dazu ist eine gute Idee. So, Laberlaber, hier kommt das Rezept: Teig: 125g Margarine 250g Mehl 2 Eigelb 1/2 TL Salz Füllung: 200g Spinat 250g Quark 100g gekochte Garnelen 2 Eiweiß 1/2 Tasse fertige Sauce Hollandaise 1/2TL Knoblauch 1 EL Zwiebeln 1,5 TL Salz Pfeffer Wie man sich wahrscheinlich denken kann, werden erst mal die Eier getrennt. Alle Teigzutaten mit der Hand verkneten und als ...

Hefe verlängern

Gerade zu Zeiten, in denen die Leute Hefe und Klopapier bunkerten wie die Bekloppten (und nichts anderes als Beklopptheit ist das!), war man froh wenn man einen Würfel Hefe zu fassen bekam.  Selbst Hefe züchten habe ich selbst nicht ausprobiert, wohl aber meine Mutter, deren Ansatz leider vergammelte. Aber aus vorhandener Hefe mehr Hefe machen - das habe ich geschafft. Man braucht einen normalen Würfel Hefe oder ein Tütchen (7g) Trockenhefe. Die Hefe löst man dann in 100ml warmem Wasser auf, ich gebe dann noch einen Viertel-Teelöffel Zucker dazu (das muss man aber nicht). Dazu kommt dann 100g Mehl Type 405 und alles wird gut miteinander vermengt. Jetzt nimmt man sich einen großen, luftdicht verschließenden Behälter (Glas oder Dose) und lässt diesen Teig gut aufgehen. Dann nimmt man sich eine Eiswürfelform und gibt die Masse hinein. Sobald sie durchgefroren sind, müssen die Würfel in einen luftdichten Behälter umgefüllt werden, Gefrierbrand tötet sonst die Hefen. Und dann kann man l...

Gurkensuppe

Der Sommer ist unweigerlich da. Gestern hatten wir in unserem Dachgeschoss 34°C und ich habe mich kaputt geschwitzt, während ich die Hausarbeit erledigte. Gegen 17 Uhr kühlte es immerhin auf etwa 30 Grad ab und die Nacht war, bis auf lärmende Nachbarn, erträglich. Ich kann dem Sommer aber durchaus auch Schönes abgewinnen: ein Kind, was pottendreckig aber glücklich ist und abends sehr gut schläft. Wäsche, die so schnell trocknet dass man den Trockner einfach wochenlang nicht benutzen muss. Teig, der optimal gärt. Eiskaffee (ganz wichtig!). Grillen (bei Freunden, wir haben weder Garten noch Balkon).  Im Sommer hat niemand Lust, so richtig warm zu essen. Salate sind da die eine Option, aber es gibt auch noch "Sommersuppen". Obwohl diese auch warm beim Probieren sehr gut geschmeckt hat - kalt mag ich es doch immer noch am liebsten, wenn ich schwitze.                                 ...

Gemüsepaste

  Es gibt Basics, auf die man einfach nicht verzichten kann.  In unserem Haushalt ist eins dieser Basics eine ziemlich einfache Gemüsepaste.  Alle paar Monate mache ich neue Paste, denn sie hält sich im Kühlschrank als auch im Eisfach super lange. Am liebsten friere ich sie jedoch ein. Aufgrund meiner Medikation im letzten Jahr benutze ich heutzutage deutlich weniger Salz als früher. In einem Jahr auf Kortison gewöhnt man sich das zwangsweise irgendwann an. Aber man kann ruhig mehr Salz dazu geben und sie dann in einem Schraubglas im Kühlschrank mindestens 4 Wochen lagern ohne dass sie schlecht wird. Ich benutze sie zum Würzen von Suppen und Soßen und als Gemüsebrühe zum Trinken. Ganz ohne gekörnte Brühe oder Brühwürfel.  Es ist überraschend einfach: Ein Paket Suppengemüse, oder eine Zusammenstellung der Gemüsesorten die man am liebsten mag (Blumenkohl, Möhren, Sellerie, Petersilie, Porree...) ca. 100ml Wasser 2 EL Salz Das Gemüse putzen und kleinschneide...

Schokoladenkuchen ganz einfach

    Dieser Kuchen ist so simpel zu machen, dass er danach schreit, semi-spontan zusammengeworfen zu werden. Das Meiste hat man im Haus (also in meinem Haus... da gibt's immer Schoki).  Klein aber mächtig kann man wahrscheinlich tagelang davon essen. Man könnte noch Mandeln, Trockenobst, Haselnüsse oder Keksstückchen unterrühren und alles davon macht ihn nur noch besser.  Alles was man braucht ist: 255g Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch) 4 Eier eine Prise Salz                                       Eier trennen, Ofen auf 180°C vorheizen. Man schmilzt die Schokolade über dem heißen Wasserbad, in der Zeit schlägt man die Eiweiße mit dem Salz sehr steif auf. Dann werden die Eigelbe eins nach dem anderen in die Schokolade gerührt (es wird dann recht fest, bisschen Man/Girlpower erwünscht!).  Der Eischnee wird zuletzt in...

Falafel

    Man kann aus Kichererbsen echt viel geilen Scheiß machen: Hummus, Kichererbsensalat - you name it! Meine Eltern haben früher in einer gewissen Regelmäßigkeit Dienstreisen nach Israel unternommen. Das bedeutete für uns ein paar Tage bei Omi und Großvater zu sein, was super war, es bedeutete aber auch Geschichten über Kibbuzim, die Wüste Negev, Salz aus dem Toten Meer und dass meine Mutter Kochbücher anschleppte in denen Dinge standen wie der eben genannte Hummus, gefilte Fisch und eben Falafel. Wie neidisch ich war, ich wollte auch gerne nach Israel. Bis heute habe ich mir diesen Traum noch nicht erfüllt (ich fliege aber auch nicht gern und das ist fast das größte Hindernis dabei) aber für ein bisschen "Israel-Feeling" mache ich gerne Gerichte aus dem vorderasiatischen Raum. Falafel werden ja eigentlich gern frittiert, diese hier kommen aus dem Backofen, können aber auch in die Fritteuse.                 ...

Helles Sauerteigbrot mit Joghurt

Man kann im Leben nicht alles kontrollieren. Haare und selbstgebackenes Brot erinnern mich immer wieder daran. Was den Brothunger meiner Kerle angeht, kann ich nichts kontrollieren. Gar nix. An manchen Tagen wird maximal geknabbert, an anderen geht ¾ eines Brotes drauf, kaum das es den Ofen verlassen hat.    Weil wir den Geschmack von Sauerteig sehr schätzen, der aber etwas langwieriger in den Garzeiten ist und auch auf die Schnelle nicht sooo perfekt aufgeht wie Hefe, habe ich hier beides zusammengeworfen und dabei kam dann dieses Brot heraus.  100g Anstellgut vom Sauerteig 160g Wasser (lauwarm) 100g Roggenvollkornmehl 370g Weizenmehl 550 150g Joghurt 10g Salz 12g Hefe Man beginnt mit dem Sauerteig. Das Anstellgut wird mit 100ml von dem Wasser und dem Roggenvollkornmehl vermischt und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Da bietet sich die Nacht an (oder ein Arbeitstag). Ich gebe meinen Sauerteig in ein großes Schraubglas und wickle dies in ein Küc...

Wraps

Wraps finde ich super genial.  Sie sind wandelbar und daher für richtig viele Rezepte zu benutzen. Man kann Salate darin einwickeln, sie als Böden für herzhafte "Torten" nehmen, schnell eine Quesadilla zubereiten (z. B. verkatert zum Konterbier) oder Lachshäppchen als schicken Aperitif servieren.                                                                                              Diese hier sind vegan und können entweder nur mit Weißmehl oder auch als Vollkornmischung gemacht werden. Auch mit Leinsamen kann man sie etwas vollwertiger machen.  220g Mehl 100ml warmes Wasser 1/4 TL Backpulver 1/2 TL Salz 2 1/2 TL Öl (am besten geschmacksneutral) Ist ja jetzt grundsätzlich nicht viel, was man braucht un...

Buttermilchbrot aus dem Römertopf

Mit Sesam bestreut Ich stieß schon vor einer Weile auf Brot aus dem Römertopf (man stolpert ja recht oft über Rezepte und behält sie nur im Hinterkopf). Gemacht habe ich das dann aber erst vor zwei oder drei Wochen zum ersten Mal. Danach hat mein Mann leider meinen Römertopf fallen lassen, Ersatz musste her. Und den habe ich dann mit meinem eigenen Rezept eingeweiht . 200g Vollkornmehl 400g weißes Mehl (405 oder 550) 1Pk Trockenhefe 500ml Buttermilch 12g Salz Miteinander verkneten und stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das sollte eine bis anderthalb Stunden dauern. Den Römertopf nach Anleitung wässern. Herausnehmen und geschlossen in den noch kalten Ofen stellen, der dann auf 230°C vorgeheizt wird. Einen Laib formen, eventuell mit Körnern bestreuen und kurz oberflächlich einschneiden. Hat der Ofen die Temperatur erreicht den Topf öffnen, den Laib hineinlegen, Topf und Ofen schließen. 45 Minuten backen. Ich habe mein Brot zusätzlich noch mit 2 EL Kürb...

Kartoffelauflauf mit Würstchen

In den letzen Tagen weiß das Wetter auch leider nicht so genau was es eigentlich will. Der Juni hat eine Identitätskrise und meint, er müsse Aprilwetter machen. 💁 Genau richtig also für einen würzigen Auflauf. Sechs Portionen sind es hier. Also auch mal wieder genug um eventuell einzufrieren. 500g Kartoffeln festkochend Eine Zwiebel (mittelgroß) 250g Sauerkraut (abgetropft) 3 Hot-Dog Würstchen 100ml Sahne 100g geriebener Käse Außerdem: Brühwürfel, Salz, Pfeffer, Muskat, Öl zum braten Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kartoffeln schälen und würfeln (ich habe dafür einen Küchenhelfer, den ich hier nicht namentlich erwähne sonst heißt es am Ende, ich würde Schleichwerbung machen). Die Zwiebel fein hacken und mit den Kartoffeln und Öl in einem Topf gut anschwitzen, aber es sollte sich noch keine Kruste bilden. 125ml Wasser und einen Brühwürfel (gekörnte Brühe geht natürlich auch) dazu und das Ganze so lange kochen lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Das Wasser sollte weitestgehend verko...