Aber selbst gekocht oder gegessen hatte ich sie eben auch nicht, ich hatte noch nie davon gehört. Mann und Mini genau so wenig. Also war es definitiv einen Versuch wert.
Den klaren Tomatensaft hatte ich eigentlich nur per Zufall übrig, weil ich vor ein paar Tagen Tomatenmark hergestellt habe. Es sollte aber mit Gemüsebrühe genau so gehen, allerdings gibt der Saft nochmal eine extra tomatige Note, die definitiv nicht zu verachten ist.
Pro Person rechnet man ein Ei, aber es geht auch gut mit weniger. Da wäre dann für mich die Frage, ob es eher Vorspeise oder Hauptgericht sein soll. Die Vorspeise kommt sicher gut mit einem Ei insgesamt aus. Soll die Suppe sättigen wie erwähnt, ein Ei pro Nase.
Die strengen Low Carbis lassen die Stärke am Ende weg und lassen die Suppe länger dicker werden, oder nutzen Xanthan etc. Insgesamt kann man die Suppe innerhalb von 15 Minuten auf den Tisch bringen, oder 20. Das ist eine konkurrenzfähige Zeit für beschäftigte Menschen.
Tomatensuppe mit Eierblumen (4 Portionen)
4 Eier
500ml klarer Tomatensaft
1l Wasser
2 Frühlingszwiebeln
6 Tomaten (mittlere Größe)
Salz
2 Würfel Gemüsepaste (bzw gekörnte Brühe nach Geschmack)
1 EL Öl
(etwas Speisestärke)
Die Tomaten waschen und kleinschneiden. Etwas einsalzen und ein paar Minuten liegen lassen.
In der Zeit kann man das Öl schon mal im Topf erhitzen und die Frühlingszwiebeln schneiden (den dunkelgrünen Teil noch zurückhalten), dann in den Topf werfen, ebenso die Tomaten. Das lässt man dann ein paar Minuten vor sich hinkochen, die Tomaten selbst lassen einiges an Saft heraus. Immer rühren, damit nichts anbrennt. Die Gemüsepaste hinzufügen (oder die gekörnte Brühe) und Tomatensaft. Erst wenn das aufgekocht ist, füllt man mit Wasser nach. Es sollte nicht zu viel sein, lieber erst wenig zugeben, probieren und nachgießen.
Jetzt lässt man die Suppe etwas eindicken, man kann etwas Stärke hinzugeben oder warten.
Die Eier werden jetzt verquirlt und unter Rühren in einem dünnen Strahl in die Suppe gegossen.

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