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Geladene Blumenkohlsuppe


Im Herbst kann man sich so richtig schöne dicke, deftige Suppen kochen. Gerade an Regentagen ist so eine Suppe dann ein Trost, nachdem man aus Wind und Wetter nach Hause kommt. Salzig, deftig, umami. Bei dieser hier wende ich einen meiner liebsten Tricks an, ansonsten kommt sie ganz ohne besonderes Gedöns aus. 

Allerdings muss ich hier warnen: Das Rühren ist sehr wichtig, am Besten mit einem Schneebesen. Dabei darf man die Temperatur nicht zu hoch haben, sonst wird man mit heißer Suppen-Käse-Lava übergossen und mein ganzer Körper kann euch sagen: das tut weh (für euch getestet!). 

Nun aber zum Rezept: 

- einen Blumenkohl
-  2 EL Gemüsepaste oder Brühpulver nach Geschmack
- 125g Speckwürfel
- 100g Emmentaler (gerieben PLUS etwas zum Garnieren)
- eine Stange Porree
- 1,5 EL Essig
- ein paar Tropfen Flüssigrauch (optional)
- Salz, Cayennepfeffer, Muskat, Petersilie, Butter

Zunächst wird der Blumenkohl von den Blättern befreit. Abgesehen von denen den ganzen Blumenkohl mit Strunk klein würfeln und mit Brühe/Paste und so viel Wasser, dass er gut bedeckt ist aufsetzen. Während das kocht den Porree beschneiden, waschen und in Ringe schneiden. Etwas Butter in eine Pfanne geben und den Porree darin bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Die Speckwürfel kommen dazu. 5-10 Minuten mit schwitzen lassen. 

Sobald der Blumenkohl gar ist, wird er schonungslos püriert. Mit Essig, der Geheimwaffe Flüssigrauch und den Gewürzen abschmecken. Mit dem Salz allerdings noch warten. 

Dann kommen der Käse und der Inhalt der Pfanne dazu und wird ordentlich durchgerührt (am Besten mit einem Schneebesen) während es einkocht (hier den Hinweis mit der niedrigen Hitze beherzigen). Der Käse darf nicht am Topfboden anhaften, keine zu großen Blasen sollten im Topf blubbern, sonst spuckt er 3.000.000°C heißen Käse mit Suppe über einen. 

Wenn die Suppe eine dicke, sämige Konsistenz hat nachsalzen. 
Mit etwas Käse und etwas mehr Petersilie anrichten. Damit gibt es auch einen epischen Cheese-Pull.


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