Direkt zum Hauptbereich

Cig köfte - auf meine Art

Hello Leute!

Mein letztes Rezept ist schon ein, zwei, tausend Tage her. Ich hatte frei und habe mich mittlerweile komplett von den Schmerzen erholt und sogar wieder mit etwas Sport angefangen.

So, aber ich will hier nicht rumschwafeln, sondern mein Rezept für Cig köfte in die Tasten hämmern. Was sind Cig köfte? Lecker vor allem! Es handelt sich hierbei um vegane Bulgur-Frikkos wenn man so will. Ich habe mittlerweile das ein oder andere Rezept ausprobiert und habe nach einigem Rumprobieren tatsächlich "DAS" Rezept für mich herausgefunden. Es schmeckte bisher jedem, auch meinem Sohn, der aber meinte ein bisschen zu scharf wäre es ihm dann doch noch. Also für Kinder lieber etwas entschärfen.

Man benötigt:
680g Bulgur (der eine sagt fein, der andere mittel, ich mag mittel ganz gerne, ist aber viel Arbeit!)
1 Zwiebel
7 mittlere Tomaten
1 rote Paprika
4 Knoblauchzehen
kaltes Wasser
100ml Paprika-Tomatenmark
1 TL Salz
1,5 TL Cayennepfeffer
1 EL Cumin
2 EL Chillipulver
2 EL geräuchertes Paprikapulver
5 EL getrocknete Petersilie
2 EL getrocknete Minze

Wie man sieht, ist das schon eine Menge, es ist also jetzt kein Rezept für nur 3 Leute, mindestens 6 sollte man damit satt bekommen. Je nach Beilage, ich habe dazu einen Joghurt mit Knoblauch, Gurke und Minze gemacht und einen Salat gereicht.

Die Tomaten haue ich grundsätzlich gewaschen und ohne Strunk in den Mixer und püriere sie ganz fein. Danach ziehe ich das durch ein Sieb um Kerne und große Stücke der Haut abzufiltern. Die Zwiebel wird sehr fein gehackt, also wirklich kleine Stücke schneiden, nehmt euch dafür gerne etwas Zeit. Tomaten, Bulgur, Zwiebel und Gewürze werden zusammengetan, am Besten nimmt man eine Pfanne mit geriffeltem Boden und mit ca 10 EL kaltem Wasser verknetet. Ich mache gerne einen Löffel nach dem anderen um erst mal zu sehen wie es sich verhält.

Diesen geriffelten Boden meine ich. Wozu der sonst gut ist, hat sich mir noch nicht erschlossen.


Ich empfehle für das Kneten super dringend Handschuhe! 

Ist das Wasser mit allem verknetet, kommt die Paprika in den Mixer. Natürlich kann man auch immer mehr Wasser nehmen, aber die Paprika gibt nochmal ein bisschen mehr Geschmack. Auch das Paprika-Gemix dazu geben und einkneten. Und dann knetet man so lange alles miteinander, bis der Bulgur weich ist. das kann zwischen 20 und 30 Minuten dauern (ja nachdem wie ausdauernd man ist).
Danach sticht man sich kleine Frikkos ab und formt sie mit der Hand. Die richtige Form kriege ich nicht hin, darum mache ich so Würste, aber man kann auch Bällchen machen oder was immer gefällt.






Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Super easy Trüffel

Diese lieblichen Kleinigkeiten habe ich zu Weihnachten gemacht und verschenkt. Wirklich super super einfach, man braucht nur zwei Zutaten und sie sind sehr lecker.  Man benötigt nur zu gleichen Teilen gezuckerte Kondensmilch und Backkakao. Vom Kakao empfehle ich, noch etwas in der Hinterhand zu haben. Das braucht man.   Die Kondensmilch ganz kurz aufkochen und dabei immer durchrühren, damit auch nichts anbrennt. Jetzt kommt der Backkakao dazu, aber nicht alles auf einmal und am Besten gesiebt. Immer weiter rühren, bis eine halb feste, klebrige Masse entsteht (etwa wie geschlagene Butter).  Dann braucht man eine Form. Flach, hoch, rund - völlig egal. Am Besten mit Frischhaltefolie auskleiden, damit nachher keine Schweinerei stattfindet. Dort wird die Masse nun hineingestrichen und dann so lang im Kühlschrank gelassen bis sie recht fest und vollständig abgekühlt ist.  Danach holt man den Schoko-Block aus dem Kühlschrank und pude...

Yufkarollen mit Hackfleisch und Spinat

So gaaaaaanz langsam reicht es mir persönlich mit Temperaturen über 30°C. Euch auch?  Meine Meinung dazu ist, ab September hat das nur noch maximal 23°C zu sein, damit man langsam die Pullover auspacken kann. Warum?  Ich bin im Winter geboren und wahrscheinlich mag ich daher den Sommer einfach nicht. Obwohl - ein paar Dinge am Sommer gut sind: laue Sommerabende, Sommerregen, Gewitter. Aber Wespen, Schweiß und Sonnenallergie tausche ich jederzeit gerne gegen einen richtig matschigen Wintertag in der Innenstadt.  Im Winter kann man endlich auch wieder richtig herzhaft essen. So etwas wie das folgende Rezept.  Passt auch gut in eine Lunchbox und daraus lebe ich momentan verstärkt. Der neue Job ist super großartig, aber entspannt zuhause mittags zu essen kann ich vergessen. Man kann nicht alles haben - ihr habt jetzt das Rezept: 8 Yufka-Blätter 300g Rinderhack 1 Paket Rahmspinat eine Zwiebel 2 Knoblauchzehen Cayennepfeffer Salz getrocknete Minze (1 EL) gertocknet...

Veganes Burrito-Pilzhack mit Cashew-Frischkäse

Im Zuge der öffentlichen Berichterstattungen über Zustände in einigen fleischverarbeitenden Betrieben in Deutschland haben sich viele gefragt: "Wie geht eigentlich ein bisschen mehr vegan?" . Und diese Frage ist ja durchaus berechtigt, sind wir doch alle in dem Glauben erzogen worden Fleisch ist ausschließlich gesund und gut und wichtig. Mein Mann sagt oft, früher habe es bei ihnen zuhause täglich Fleisch gegeben. Mittlerweile ist das aber nicht mehr so.  Meine Mutter galt mit Grünkernbratlingen als Öko, und so uncool ich das früher auch fand - eigentlich ist das genau richtig so gewesen und auch wir verzichten knapp 5 Tage in der Woche auf Fleisch. Mini-Me isst unter der Woche im Kindergarten. Dort gab es auch fast täglich Fleisch und das stieß mir sauer auf. Bevor ich aber etwas sagte wurde zum Glück der Caterer gewechselt und so kommt Mini jetzt oft in den Genuss von vegetarischem Essen wie Chili sin Carne, Veggie-Schnitzeln und Gemüseauflauf. Ich stehe nicht wirklich auf...