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Es werden Posts vom Juni, 2019 angezeigt.

Blitz-Pizzabrötchen

Heute kamen wir von den "Tolkientagen" 2019 nach Hause (#nerdsandproud) und obwohl wir auch dort gegessen hatten (Mann und ich teilten ein Dinnede, Mini-Me futterte einen Crêpe mit Nutella), meldete die ganze Horde Hunger an, als habe sie gerade die Schlacht von Helms Deep geschlagen. Auf solche Fälle ist eine Frau mit Hobbit-Tendenzen natürlich vorbereitet. Meine Blitz-Pizzabrötchen habe ich aus Zeug zusammengewürfelt, was ich meistens sowieso im Haus habe. 4 Aufbackbrötchen 1x Pizzasoße (alternativ ein paar Esslöffel passierte Tomaten, die man nachwürzt) gut 2 Handvoll geriebenen Käse verschiedene Beläge nach Wahl (optional) Oregano Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Brötchen (noch nicht aufgebacken) teilen, das Innere herausnehmen, und die Brötchen auf ein Backblech legen. Das Innere mit der Soße (bei Bedarf nachwürzen) und mit der Hälfte vom Käse vermengen. Hier hätte ich heute echt gerne noch eine Paprika oder so gehabt, aber leider war nix mehr im Ha...

Survivalguide für Kortisöhnchen

... Nur noch 3x eine halbe Tablette und dann ist es soweit, dann setze ich mein Kortison ganz ab!!! Bäm! In den letzten Wochen habe ich viel darüber gelesen und gelernt und dachte, ich erstelle mal eine Agenda, wie man das übersteht. 1. Kein Stress Es ist sehr förderlich, sich für einige Dinge eine gesunde "Leck mich am..." - Einstellung zuzulegen. Im Verlauf der Behandlung kommt man immer wieder an Grenzen und es ist sehr wichtig, im Hinterkopf zu behalten was man sich da eigentlich einwirft -> puren Stress. Dinge, die ich dafür tun musste: - mal rechts ranfahren, durchatmen, dann erst wieder losfahren -Meditation -Dinge erst mal hören wie sie gesagt werden und nicht interpretieren -bewusst Aktivitäten in den Tag integrieren, die einem gut tun - Auszeiten -Handy und Arbeit mal bewusst liegen lassen 2.Trinken Persönlich hatte ich dauernd Durst und ich bin ein schlechter Trinker, aber selbst wenn man nicht viel Durst verspü...

Hefezopf, ganz einfach

Mein Mini-Me liebt Hefezopf mit Kräuterquark so sehr, dass ich ihn momentan damit allein ernähren könnte. Dieser hier ist dermaßen einfach und schnell gemacht, dass man ihn an einem schönen Sonntagmorgen ganz in Ruhe aus dem Ofen ziehen kann bevor der hungrige Pulk zum Frühstück erscheint. Ihr braucht: Einen Würfel Frischhefe 750g Mehl 100g Zucker 100g Butter 375ml Milch eine Prise Salz 2 Eier Zunächst wird die Milch erwärmt, dann ein TL Zucker darin gelöst und dann die Hefe. Die dürfen sich 15 Minuten ohne uns vergnügen. In der Zeit das Mehl abwiegen (sieben kann man, muss man aber nicht) und eine Vertiefung eindrücken. Und sich selbst eine Tasse Kaffee richten. Dann kommt die „Hefemilch“ in die Vertiefung. Ein bisschen umrühren und nochmal 15-20 Minuten stehen lassen. Danach kommt der Knethaken zum Einsatz. Alle anderen Zutaten (das Salz bitte zuletzt) kommen auch hinein und dann 5 Minuten gut kneten lassen.  Diesen glatten Teig, der sich gut vom Bode...

Ein letztes Mal Krankenhaus

Eigentlich hatte ich mich fast auf diesen Klinikaufenthalt gefreut. „Nur ein MRT“ und zack, schon sollte ich endlich eine Diagnose in den Händen halten. Ein halbes Jahr meines Lebens hat mich der Mist schon gekostet, es soll nicht mehr werden. Ich kann grundsätzlich mit allem leben was mir da jemand an den Kopf wirft, nur nicht mit Ungewissheit. Ist es ein Tumor? Autoimmun? Wie muss ich mich in meinem täglichen Leben jetzt verhalten, um das Ganze zu begrenzen und trotzdem das Beste aus diesem Leben zu machen? Aber war ernüchtert, angefressen und schlicht und ergreifend stinkesauer. Einbestellt war ich für den 05.06., 11 Uhr. Ich bin ja grundsätzlich pünktlich und war also um 11 Uhr bereits aufgenommen und auf Station. Um 14.30 Uhr bekam ich ein Bett – okay, das kann passieren, mittlerweile bin ich Profi darin, mir eine Tasche voll Entertainment fürs Krankenhaus zu packen. Tablet, mobile Festplatte, Kreuzworträtsel, Kopfhörer, Buch – you name it. Um 16 Uhr dann die Eingangs...

Maxi-Abendessen mit Mini-Aufwand

Manchmal gibt es so Tage, an denen man zu nichts kommt, das Leben rauscht an uns vorbei und die Lust ist groß, einfach den Pizzaboten anzurufen. Das muss nicht zwingend sein, denn für das folgende Abendessen (zugegebenermaßen eine riesige Portion, aber mein Mann kann keine kleine Portionen essen und wenn er nicht richtig satt ist kommen noch 5 Scheiben Toast mit Nutella oben drauf) braucht man unter 30 Minuten und kann alles vorher quasi auf dem Heimweg aus dem Supermarkt holen, was man nicht sowieso im Haus hat. Ihr braucht für die abgebildete Portion: Ein Hähnchenbrustfilet Sriracha einen Würfel Kräuterbutter gekörnte Gemüsebrühe einen halben Beutel Kaisergemüse 3 mittlere Kartoffeln fertige Sour Cream Schnittlauch gewürfelten Schinken Zunächst das Brustfilet in Streifen schneiden und mit Sriracha einschmieren, ein bisschen marinieren und ziehen lassen. Während das fröhlich den Geschmack annimmt das Kaisergemüse in Brühe werfen und garen. D...